{"id":462,"date":"2018-03-20T21:54:12","date_gmt":"2018-03-20T21:54:12","guid":{"rendered":"https:\/\/vox-nostra.com\/?page_id=462"},"modified":"2018-07-15T10:25:57","modified_gmt":"2018-07-15T10:25:57","slug":"musik-des-mittelalters","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/vox-nostra.com\/en\/musik-des-mittelalters\/","title":{"rendered":"Musik des Mittelalters"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/vox-nostra.com\/dalheim-projekt\/\"><b>ALSO HEYLIG IST DER DAG<\/b><\/a><br \/>\nGeistliche Ges\u00e4nge aus der Bauzeit des Klosters\u00a0Dalheim (Handschrift mit der Signatur 322\/1994 der Trierer Stadtbibliothek).<\/p>\n<p><strong>VESPERA<br \/>\n<\/strong>Eine Marienvesper der Zisterzienser des 13. Jahrhunderts<br \/>\nKlangvolle lateinische Antiphone, Hymnen und Vesperpsalmen, sinnvoll erg\u00e4nzt mit mehrstimmigen Marienges\u00e4ngen der Zisterzienser und verwandten Kompositionen aus Notre-Dame de Paris um 1300.Es erklingen originale Werke aus den Musikhandschriften der italienischen Zisterzienserabtei Morimondo von 1175 (F &#8211; BN n.a.l. 1412), dem Graduale Cisterciense aus Aldersbach von um 1200 (D &#8211; BSB, Clm 2541) und dem Codex Las Huelgas aus dem gleichnamigen spanischen Zister\u00adzienser\u00adinnen\u00adkloster von 1320 (E BU &#8211; Klosterbibliothek Las Huelgas bei Burgos, ohne Signatur).<\/p>\n<p><strong>ASSUMPTA EST MARIA<\/strong><br \/>\nKlangvolle ein- und mehrstimmige Ges\u00e4nge zum hohen kirchlichen Festtag, Mari\u00e4 Himmelfahrt und anderen Marienfesten.<br \/>\nNeben Gregorianischen Chor\u00e4len des 10. Jahrhunderts, gesungen nach der originalen Neumen &#8211; Notation,\u00a0 erklingen mehrstimmige Kompositionen um 1200 von Magister Leonin und Magister Perotin der Kathedrale Notre-Dame de Paris und seltene dreistimmige Ges\u00e4nge aus dem spanischen Zisterzienserinnen-Klosters Las Huelgas. Auf Wunsch k\u00f6nnen Vox Nostra eine mittelalterliche Messe f\u00fcr andere Termine im Kirchenkalender zusammenstellen.<\/p>\n<p><strong>JUBILUS INFINITUS &#8211; Der unaufh\u00f6rliche Jubel<\/strong><br \/>\nAlleluia-Ges\u00e4nge des Mittelalters<br \/>\nDie Vielfalt mittelalterlicher Alleluia-Vertonungen und davon abgeleiteter Gattungen wie Sequenz, Prosulae und Tropen werden hier innerhalb eines Programms im Zusammenhang und unmittelbarer N\u00e4he zueinander erklingend erfahrbar. Bedeutende zwei- und dreistimmige Organa des 13. Jh. aus dem Repertoire der Kathedrale Notre-Dame de Paris erklingen neben einstimmigen untextierten, lang ausgedehnten Alleluia-Melodien und neu textierten Melodien (Prosulae) aus aquitanischen Handschriften des 12. Jh. sowie Sequenzen des St. Galler M\u00f6nchs Notker Balbulus aus dem 9. Jh. Erg\u00e4nzend lassen Texte der Zeitgenossen die unterschiedlich bewertete Bedeutung des an Gott gerichteten Singens und Sprechens \u201eohne Worte\u201c in ihrer N\u00e4he zur Glossolalie erfahren.<\/p>\n<p><strong><span class=\"fett\">NOKTURN\u00a0<\/span>&#8211; Nachtges\u00e4nge<br \/>\n<\/strong>Die Nokturnen bilden den \u00e4ltesten und umfangreichsten Teil des kl\u00f6sterlichen Stundengebets. Durch Lichtgestaltung und wechselnde, zum Teil unsichtbare Gesangspositionen im Raum, werden die Nokturnges\u00e4nge in einen modernen Kontext gestellt. Dabei soll die zeitlose Intensit\u00e4t der mittelalterlichen Musik f\u00fcr ein breites Publikum erfahrbar gemacht werden. Die Zuh\u00f6rer k\u00f6nnen die Musik im Gehen, Stehen, Sitzen oder Liegen erleben. NOKTURN ist als Konzertreihe mit variablem Programm oder als Einzelkonzert zu erleben.<\/p>\n<p><strong><span class=\"fett\">PUER NATUS EST NOBIS<\/span>\u00a0<\/strong><br \/>\nEine Mittelalterliche Messe aus der Kathedrale Notre-Dame de Paris zu Weihnachten<br \/>\nDie ber\u00fchmte Kathedrale Notre-Dame de Paris spielte im ausgehenden 12. und im 13. Jh. eine zentrale Rolle bei der Entstehung mehrstimmiger liturgischer Kompositionen. Neben einem neu entstandenen, gro\u00dfen Fundus zweistimmiger Kompositionen wurden in mehreren Handschriften drei- und vierstimmige Kompositionen \u00fcberliefert, die \u2013 zwar in kleinerer Zahl und h\u00f6chstrangigen kirchlichen Festen vorbehalten, jedoch an L\u00e4nge und Komplexit\u00e4t reich \u2013 schon die Bewunderung der aus vielen Orten Europas herbeieilenden staunenden Zeitgenossen hervorriefen und auch heute noch begeistern durch Klangreichtum und kompositorischen Bau. Das in Form einer Messe gestaltete Programm vereint diese Kompositionen mit \u00e4lteren einstimmigen Gregorianischen Ges\u00e4ngen, die auch oft die Grundlage f\u00fcr die mehrstimmigen Kompositionen bilden.<\/p>\n<p><strong><span class=\"fett\">STELLA SPLENDENS<\/span>\u00a0<\/strong><br \/>\nMittelalterliche Musik zwischen Liturgie und Weltlichkeit<br \/>\nParaliturgische Pilger-Ges\u00e4nge aus dem Llibre Vermell des fr\u00fchen 14. Jh., Conductus und Motetten des 13. Jahrhunderts, aquitanischen Ges\u00e4nge des 11. und 12. Jh. und Ges\u00e4nge aus dem Las Huelgas \u2013 Codex lassen ein musikalisches Zeitenbild im Feld zwischen Liturgischem, Paraliturgischem und Weltlichem vom 11. bis 14. Jh. entstehen.<\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><b>VENI CREATOR SPIRITUS<br \/>\n<\/b>Liturgische Ges\u00e4nge zum Pfingstfest<br \/>\nDie einstimmigen Gregorianischen Chor\u00e4le des 9. \u2013 11. Jahrhunderts betonen textlich den freudigen Charakter des Festes. Immer wieder ist ein Alleluia an das Ende der Texte geh\u00e4ngt, um dieser Freude Ausdruck zu verleihen. Auch der innerhalb des Kirchenjahres gepflegte Stufengesang, das Graduale, mu\u00df einem zweiten Alleluia weichen. Neben Introitus, Alleluia, Offertorium und Communio gibt es zahlreiche andere Musikgattungen, die Pfingsttexte vertonen wie Hymnus, Sequenz, Organum, Conductus und Motette. Das Konzertprogramm versucht, die Vielzahl der Gattungen in ihren ein- und mehrstimmigen Ausf\u00fchrungen einem heutigen Publikum wieder erlebbar zu machen.<b><br \/>\n<\/b><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ALSO HEYLIG IST DER DAG Geistliche Ges\u00e4nge aus der Bauzeit des Klosters\u00a0Dalheim (Handschrift mit der Signatur 322\/1994 der Trierer Stadtbibliothek). VESPERA Eine Marienvesper der Zisterzienser des 13. 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